Neue Studie besagt, dass schon vor über 130.000 Jahren Menschen in Nordamerika lebten

 

 

Das Natural History Museum von San Diego gibt neue Erkenntnisse über die Ureinwohner Amerikas bekannt. Prähistorische Menschen einer unbekannten Spezies bewohnten das Gebiet des heutigen Kaliforniens bereits vor über 130.000 Jahren, behauptet ein Team von Wissenschaftlern. 

 

 

Am 26.4.2017 erschien dazu ein Bericht in der englischsprachigen Fachzeitschrift Nature Journal. In der Nähe von San Diego wurden ungewöhnliche Knochen von Mastodons gefunden. Das Mastodon ist war ein Rüsseltier aus der Gattung des Mammut. Es wird angenommen, dass diese Gattung vor ca. 10.000 Jahren ausgestorben ist. Mastodons bewohnten fast den ganzen nordamerikanischen Kontinent und ihre Überreste wurden überall zwischen Alaska und Mexiko gefunden.

 

Größenvergleich Mensch – Mastodon

Was die Wissenschaftler vom Natural History Museum entdeckten, könnte einen entscheidenden Wandel des allgemeinen Verständnisses bezüglich des Glaubens bewirken, wie und wann sich Menschen über Nordamerika und die Welt verbreitet haben. In der Schulwissenschaft wurde bisher angenommen, dass es erst seit weniger als 15.000 Jahren Menschen in Amerika gegeben hat. Genetische Studien belegen anscheinend die Theorie, dass die Vorfahren der amerikanischen Indianer einst über die Beringstraße von Asien eingewandert seien. Wenn aber schon vor über 130.000 Jahren Menschen in Nordamerika lebten, können sie nicht mit den heute dort lebenden Menschen verwandt sein. Der moderne Mensch verbreitete sich Studien zufolge erst vor etwa 60.000 Jahren von Afrika aus über die Erde. Das bedeutet, die ersten Siedler können keine modernen Menschen gewesen sein, also müssen sie entweder Vorfahren der Neandertaler oder Angehörige einer unbekannten ausgestorbenen Menschenrasse gewesen sein. Der Paläontologe des Museums, Thomas A. Deméré sagte: „Das wirft viele Fragen auf. Wer waren diese Leute und welcher Spezies gehörten sie an?“

 

Bei den Ausgrabungen gefundenes Steinwerkzeug

Ein Stein, der bei den Mastodonknochen gefunden wurde, dürfte den frühen Menschen als Hammer gedient haben. „Ich war überrascht, nicht weil dieser Fund gut, sondern sehr schlecht für uns Wissenschaftler ist.“, sagte Donald K. Grayson, ein Archäologe der Universität von Washington. Für ihn war diese Entdeckung zuerst unvorstellbar, und demnach muss es eine andere Erklärung für die zersplitterten Mastodonknochen geben.

Bereits 1992 gruben Bauarbeiter diese Knochen aus, als sie eine Lärmschutzmauer entlang der Route 54 in San Diego County bauten. Ein Team von Paläontologen verbrachte die nächsten fünf Monate damit, die Sedimentschichten auf einer Fläche von 600 Quadratmetern zu untersuchen in denen die Knochen gefunden wurden. Es wurden viele zersplitterte Knochenfragmente entdeckt, die alle vom selben Mastodon stammten. Der Zustand der Knochen warf aber bereits von Anfang an Fragen auf. Die dicken Knochen waren gebrochen und zersplittert. Nahe der Knochen fand man fünf große, abgerundete Steine. Die Forscher luden andere Experten ein, um festzustellen, wie genau die Knochen zerbrochen waren.

In Tansania wurden ähnliche Steine dazu benutzt, um frische Elefantenknochen zu brechen. Diese Knochen zerbrachen an denselben Stellen wie jene alten in San Diego, und die Knochenfragmente splitterten in gleichen Mustern ab. Dr. Deméré wies die Idee zurück, dass das ein Werk von Raubtieren gewesen sein könnte: „Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Fleischfresser stark genug gewesen sein soll, um einen großen Mastdodonknochen zu brechen.“ Außerdem zeigten sich Kratzspuren an den Steinen von Tansania, die auch mit denen in San Diego identisch waren. Steinsplitter, die an beiden Orten zu sehen waren, beweisen eine Verwendung der Steine als Hammer.

Die Sedimentschichten weisen einen Sandboden auf, der keinerlei Anzeichen einer Überflutung oder dergleichen zeigte. Das bedeutet, Menschen müssen diese Hammersteine zum Mastodon getragen haben. Vermutlich wollten sie das Knochenmark essen und benutzen die Knochensplitter als Schmuck oder Werkzeug. In den vergangenen 25 Jahren versuchten Dr. Deméré und seine Kollegen herauszufinden, wann dieses Mastdodon gestorben ist. Sie kontaktierten schließlich James B. Paces, einen Geologen von der United States Geological Survey. Man konnte durch neuere Testverfahren herausfinden, dass die Knochen überraschenderweise über 130.000 Jahre alt und zum Zeitpunkt, als sie zerschlagen wurden, noch frisch waren. Deshalb konnte man auch nicht behaupten, sie wären durch die Baumaschinen zersplittert.

 

Natürlich führt diese Feststellung zu einem Dilemma für die Wissenschaft. Die Schulwissenschaft kann sich nämlich nicht erklären, wie und wann diese Menschen nach Amerika gekommen waren. Es gab letztes Jahr auch Funde von kanadischen Forschern, die handbearbeitete Knochen freilegten, die auf ein Alter von 24.000 Jahren datiert wurden. Das heißt, es muss schon vor sehr langer Zeit eine Besiedlung stattgefunden haben.

Möglicherweise gibt es unbekannte Vorfahren der Neandertaler, die diese Besiedlung durchführten. Dr. Deméré und seine Kollegen sind der Ansicht, es handelt sich um die Präsenz einer bisher unbekannten Spezies von Menschen. Viele andere Kollegen blieben jedoch skeptisch und sagten einfach, dass so etwas unmöglich wäre, ohne die Beweise dafür zu untersuchen. So ein Verhalten kann man immer wieder beobachten, wenn Schulwissenschaftler mit Artefakten konfrontiert werden, die nicht in das gängige Geschichtsbild passen. Deshalb merkt Dr. Deméré an: „Wir könnten uns irren, aber die Menschen müssten auch für die Möglichkeit offen sein, dass es zu dieser Zeit hier wirklich Menschen gegeben hat.“

John McNabb, ein Archäologe an der Universität von Southampton in England sagte im Bericht des Journals Nature, dass er nicht weiß, wie es Menschen vor 130.000 Jahren geschafft haben sollen, den damals viel größeren Meeresabschnitt zwischen Sibirien und Alaska zu überqueren. „Solange wir kein menschliches Skelett in der Nähe finden, kann man nur darüber spekulieren. Wir wissen es einfach nicht.“, so McNabb. Wäre es möglich, dass es in der fernen Vergangenheit bereits eine unbekannte menschliche Kultur in der nördlichen Hemisphäre gegeben hat?

In den letzten Jahren gibt es immer mehr Hinweise, dass es so gewesen sein muss. Zahlreiche neuere Funde auf der ganzen Welt belegen diese Annahme immer mehr. Es gibt anscheinend innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinde eine Übereinkunft, solche Funde entweder totzuschweigen oder einfach abzulehnen, ohne sie genauer untersuchen zu wollen. Laut vielen Zeitungsberichten aus dem frühen 20. Jahrhundert hat man bei der Besiedelung von Amerika zahlreiche ungewöhnliche menschliche Skelettfunde gemacht, die nicht in das Bild der Schulwissenschaft passen. Es handelt sich um riesige menschliche Skelette, die nicht in das Bild der momentan akzeptierten Evolutionstheorie passen.

Alte Zeitungsberichte zu Funden von Riesenskeletten in Amerika

 

 

 

 

 

 

 

 

In meinem Buch mit Jan van Helsing „Mein Vater war ein MiB“ habe ich die neuesten Erkenntnisse zu diesen außergewöhnlichen Knochenfunden in Amerika und auf der ganzen Welt zusammengefasst. Daraus lässt sich ableiten, dass mächtige Kreise ein starkes Interesse daran haben, Beweise für eine unbekannte, globale menschliche Hochkultur zu verstecken, die das moderne Geschichtsbild, die Evolutionstheorie und religiöse Glaubensvorstellungen widerlegen. Zahlreiche Forscher arbeiten gegenwärtig unter Hochdruck daran, dieses verborgene Wissen nun endlich ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Quellen:

https://www.nytimes.com/2017/04/26/science/prehistoric-humans-north-america-california-nature-study.html?_r=0

http://www.sciencemag.org/news/2017/04/were-humans-americas-100000-years-earlier-scientists-thought

http://www.sciencealert.com/archaeologists-have-uncovered-ancient-bones-that-may-rewrite-american-history

http://edition.cnn.com/2017/04/26/health/new-human-discovery-north-america-trnd/

https://www.sciencedaily.com/releases/2017/04/170426143033.htm